KNOCHENDICHTEMESSUNG

Die Knochendichtemessung oder auch Dual-Röntgenabsorptiometrie (engl. dual energy X-ray absorptiometry DXA) genannt, ist die effektivste Untersuchung zur Diagnose der Osteoporose. Hierbei werden zwei Röntgenaufnahmen mit unterschiedlicher Intensität

so überlagert, dass der Anteil an Weichteilgewebe herausgerechnet und der Mineraliengehalt des Knochens bestimmt werden kann.

 

Ziel ist es, festzustellen, ob Sie an Knochenentkalkung (Osteoporose) leiden oder gefährdet sind, diese zu entwickeln. Osteoporose bedeutet wörtlich übersetzt „poröser Knochen“. Im Verlauf der Krankheit nimmt die Knochenmasse ab. Zunächst vergrößern sich mit der Abnahme der Knochendichte die Hohlräume im Knochen. Dieses typische Krankheitsmerkmal macht den Knochen anfällig. Hiervon sind vor allem Frauen nach den Wechseljahren, Männer über 50 Jahre, Raucher, Menschen mit Mangelernährung bzw. vermindertem Vitamin-D-Spiegel betroffen. Auch bestimmte Erkrankungen wie die Schilddrüsenüberfunktion oder Medikamente wie Kortikoide begünstigen den Substanzverlust der Knochen.

 

Ihre Knochendichte wird mit der durchschnittlichen Dichte junger Erwachsener verglichen und mit dem sogenannten „T-Score“ beschrieben. Dieser dient zur individuellen Knochenbruchrisikoabschätzung. Dadurch wird eine eindeutige Diagnose ermöglicht, inwieweit die Knochendichte vermindert und ob eine Behandlung notwendig ist. Die von uns angewendete Messmethode zeichnet sich durch höchste Präzision aus und bedarf lediglich geringer Dosen ionisierender Strahlen. Die für die Untersuchung benötigte Röntgenstrahlung liegt deutlich unter der einer konventionellen Röntgenaufnahme.

 

Die DEXA-Messung ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.

Sie gilt als „Goldstandard“ weltweit und wird seitens des Dachverbandes Deutschsprachiger Wissenschaftlicher Gesellschaften für Osteologie (DVO) empfohlen.

AKTUELLES

 

02.11.2017

Wir sind zertifiziert!

Das Radiologische Zentrum Speyer ist seit September 2017 nach der international anerkannten Norm ...

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Risikofaktoren

  • familiäre Vorbelastung
  • Alter
  • frühe Menopause
  • weibliches Geschlecht
  • geringes Körpergewicht, Magersucht
  • Rauchen
  • übermäßiger Alkoholkonsum
  • geringe Kalziumaufnahme mit der Nahrung
  • Vitamin-D-Mangel
  • mangelhafte körperliche Aktivität und Bettlägerigkeit
  • Kortison-Therapie über einen längeren Zeitraum
  • Nebenschilddrüsenüberfunktion
  • Cushing Syndrom
  • Chronische Darmerkrankungen (M. Crohn, Colitis ulcerosa)
  • nach Organtransplantationen
  • Einnahme von Aromatasehemmern nach Brustkrebsoperationen

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Um Ihr persönliches Risiko zu vermindern, können Sie neben der Diagnostik etwas Wesentliches tun: Richtige Ernährung und Bewegung ist die beste Prävention, um Osteoporose vorzubeugen.

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